Wit, Wit, Hurra!

Nach dem ersten erfolgreichen Wit im Vorjahr, habe ich auch dieses Jahr ein Wit für die heissen Sommertage gebraut. Das Rezept aus 2018 habe ich etwas angepasst. Etwas mehr Pale-, etwas weniger Weizen Malz und ein paar mehr Haferflocken. Insgesamt hatte das aber mehr mit der Verfügbarkeit der Zutaten zu tun. Auch diese Mischung hat prima funktioniert und liess sich auch gut läutern. Gehopft wurde diesmal mit Aramis aus Frankreich, aber der Hopfen ist bei diesem Stil ja eher etwas unwichtig. Die Mengen für den Koriander und die Bitterorangen Schale habe ich nicht verändert. Das passt so vom Verhältnis wirklich prima. Ebenfalls habe ich wieder die Mangrove Jack’s Wit Hefe verwendet. Das Ergebnis war ein lecker frisches Sommer Bier. Perfekt für den Hochsommer und als Begleiter zu Speisen vom Grill. Auch Abends im Freien einfach ein super lecker Bierchen. Gerne serviert mit einer Zitrone oder Limette. Alles auf einen Blick für 40 Liter:

Wit Wit Hurra

16. September 2019 von brauatelier
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MOGAMO NEIPA

Mit diesem Bier habe ich mich erstmalig an einem New England IPA versucht. Und um es direkt zu sagen: Es war der Knaller! Eine fette Fruchtbombe! Bei dem Sud habe ich drei meiner liebsten Hopfen verwendet, um richtig fruchtige Aromen zu bekommen: Motueka, Galaxy und Mosaic. Damit das Bier ordentlich „hazy“ wird, habe ich neben Weizenmalz auch ein Pfund Haferflocken mit eingemaischt. Da ich aber häufig etwas ungeduldig läutere, war „hazy“ nicht so das Problem. Meine Bier sind in der Regel immer „hazy“. Alle drei Hopfen kamen in die Vorderwürze. Am Ende gab es dann je ein Teil Mosaic (11,5%) und Galaxy (13,5%). Zum Kochende je noch mal eine Gabe und zusätzlich wieder Motueka (4,5%). Durch die drei Hopfensorten ergibt sich auch der Name des Bieres je aus den ersten beiden Buchstaben: MOGAMO. Gestopft wurde mit allen drei Sorten. Reichlich, mit gut 5,6g pro Liter. Somit war das Bier auch nicht ganz günstig. Die Hefe – Mangrove Liberty Bell – hat eine feine Restsüsse zurück gelassen und hat den Sud bei konstanten 19 Grad auf 3 Grad Plato runter vergoren. Hier alles auf einen Blick für 40 Liter.

NEIPA selber brauen

29. Juli 2019 von brauatelier
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Hasta la vista, Callista!

Bei diesem Bier stand der eigene Hopfen aus meinem Garten wieder im Vordergrund. Neben Cascade habe ich im letzten Jahr auch Callista gepflanzt; eine Sorte, die ich ziemlich klasse finde. Die gesamte Ernte dieser Sorte wurde in diesem Bier „weggestopft“. Den Hopfen hatte ich erst getrocknet, vakuumiert und anschliessend eingefroren.  Die Basis für das Bier war ein einfaches Pale Ale oder IPA Rezept: Pale Ale, etwas Cara.. fertig! Als Grundlage habe ich ein paar Reste verbraut. Herkules und Northern Brewer zum bittern und etwas Hallertauer Amarillo für das Aroma. Als Hefe habe ich seit langem mal wieder die S-33 eingesetzt. Auch vor dem Hintergrund, dass es etwas schneller gehen sollte. Und die S-33 ist nun mal fix. Nach knapp 2 Tagen hat sich im Gärfass nix mehr getan und der Sud war so gut wie durch. Gestopft wurde dann für gute 5 Tage und 200 Gramm Dolden sind schon eine Menge. Meine Gewichte haben es nicht wirklich geschafft, die Dolden konstant unter der Oberfläche zu halten. Am Ende ein fruchtig frisches Bier mit ordentlich hopfiger Note. Ob Pale Ale oder schon IPA ist dabei schwer zu sagen. Für mich ging es bei diesem Bier darum, ob die Aromen des Callista auch mit meinen eigenen Dolden erzielt werden können. Das ist definitiv gelungen. Die S-33 hat die Aromen gut unterstützt und mir ist aufgefallen, dass man diese Hefe im Grunde viel zu selten einsetzt. Das wird sich in Zukunft ändern. Hier alles auf einen Blick für 40 Liter:

Hasta la vista, Callista!

04. Juli 2019 von brauatelier
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Alaaf 2019!

Zu Karneval wird ein Kölsch/Wieß gebraut, so ist es Tradition! Die Mischung habe ich in diesem Jahr dahingehend angepasst, in dem ich Pilsner Malz durch Pale Ale ersetzt habe. Pale Ale ist in Zukunft mein einziges Basismalz, um ein schlankeres Malzlager zu haben. Insgesamt bin ich diesmal durch eine Stammwürze von 11 Plato auch unter 5% Alkohol geblieben, so dass es diesmal kein „Imperial Wieß“ war. Hopfen war dieses Jahr der Amarillo aus der Hallertau. Das Aroma entspricht in etwas dem US Amarillo, mit eine leichten Zitrus Note. Die K-97 hat wieder einen prima Job gemacht und wurde etwas kühl gefahren. Alaaf!

Alaaf 2019!

 

08. April 2019 von brauatelier
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Ernte 2018

ernte_18_01Im Grunde handelt es sich bei diesem Bier nur um ein weiteres Pale Ale. Wenn da nicht ein kleines Detail und eine Premiere wäre. Bei diesem Bier habe ich erstmalig eine Kalthopfung mit Hopfen aus dem eigenen Garten gemacht. Die Dolden der Sorte Cascade habe ich nach der Ernte 2018 getrocknet, vakuumiert und anschliessend im Tiefkühler gelagert. Das Bier an sich hatte eine simple Schüttung mit Pale Ale und etwas Cara dunkel. Darüber muss man keine grossen Worte verlieren. Ebenso simpel war das Maischprogramm und gehopft habe ich das Bier lediglich neutral mit Northern Brewer. Der Star sollte ja schliesslich der eigene Cascade werden. Mit eigenem Hopfen hatte ich zuvor schon gebraut, aber bisher nur frisch als Grünhopfenbier. Da war das Aroma „grün“ und hatte wenig von Cascade. ernte_18_02Die Dolden habe ich nach der Hauptgärung mit meinen grossen China Teeeiern für 6 Tage in den Sud gehangen. Das hat prima geklappt und es gab keinerlei Probleme. Die Teeeier habe ich mit Fermentierungsgewichten aus Glas beschwert, so das die Dinger schön unter der Oberfläche des Bieres hingen. Das erste Zwickeln nach ein paar Tagen im Keg brachte dann das ersehnte Ergebnis: Mein eigener cascade schmeckt gestopft auch nach Cascade. Das Bier hat eine leicht orangige Note und ist dazu wunderbar hopfig und blumig. Vergoren hatte ich das Bier mit der US-05. Ich habe sicherlich nicht das letzte Mal mit eigenem Hopfen gestopft.

Ernte 2018

18. Februar 2019 von brauatelier
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